
Zur Ergebnisliste des 14. Königreichtriathlon vom 03.
August 2003
Die Hitzeschlacht ist geschlagen. 193
Sportler kämpften am heutigen Sonntag nicht nur mit den
Anforderungen eines Triathlons sondern auch mit der
großen Hitze.
Erfreulich ist der
Teilnehmerrekord auf der Sprintdistanz (500-24,5-5km)
mit 136 Startern.
Bilder und Presseartikel können
sie ab 10. August auf dieser Seite finden,
Bis dahin vielen Dank an die
Sportler für den Besuch unserer Veranstaltung und an die
108 !! ehrenamtlichen Helfer,
die für die Sicherheit und Logistik des Wettkampfes
gesorgt haben. Fuldaer Zeitung vom 04.08.2003 |
|
Von
unserem Mitarbeiter David Medler
Flieden
Weder
die sengende Hitze noch die Nachwirkungen seiner
Handverletzung konnten ihn abhalten: Bereits zum siebten
Mal war Sascha Wingenfeld vom TUS Griesheim bei der 14.
Auflage des Königreichtriathlons in Flieden nicht zu
schlagen und setzte sich nur einer Gesamtzeit von
1:05,27 Std. vor Jürgen Brähler durch. Bei den Damen
wurde Lokalmatadorin Rebecca Kress (1:18,47) ihrer
Favoritenrolle gerecht.
„Ich
denke, es wird sehr knapp werden, aber ich hoffe einmal,
dass es für mich reicht", übte sich der Sieger Sascha
Wingenfeld kurz nach seinem Zieleinlauf noch in
verhaltenem Optimismus und sollte mit seiner Prognose
von einem knappen Ausgang Recht behalten. Sein
schärfster Konkurrent, Jürgen Brähler, der in der ersten
Startgruppe ins Rennen gegangen war, hatte bei
Wingenfelds Ankunft allerdings schon lange die
Ziellinie überquert. Er war nämlich der Erste, der um
10.27 Uhr die Strapazen des 14. Fliedener
Konigreichtriathlons hinter sich gebracht hatte. Und
lange sah es so aus, als solle Brählers erste Richtzeit
sogleich die Bestzeit bleiben, auch wenn der Athlet
selbst dies zum Zeitpunkt seines Zieleinlaufs noch nicht
wahrhaben wollte. „Ich bin zufrieden mit meiner Zeit,
auch wenn sich bestimmt noch einige vor mich schieben
werden. Mit einem Platz unter den ersten zehn wäre ich
hoch zufrieden".
Dass es letztlich der Vizerang werden würde, wurde
Brähler erst bewusst, als lediglich Abonnementsieger
Wingenfeld um zwei Minuten schneller war und wieder
einmal triumphierte. Und das, obgleich er nach seiner
Handverletzung noch gehandicapt und mit
Trainingsrückstand ins Rennen ging. Wingenfeld: „Für
mich war dieser Triathlon ein Test für meinen
Bundesligaeinsatz in drei Wochen. Dahingehend war ich
zufrieden gerade weil ich meine Verletzung besonders
beim Schwimmen schon noch gemerkt habe“, so der Sieger,
der trotzdem als schnellster aus dem Schwimmbecken
stieg. Neben seiner Verletzung machte ihm aber - wie
auch allen anderen Athleten - besonders die große Hitze
zu schaffen: „Auf der Laufstrecke gab es kein bisschen
Schatten. Da, musste ich in der zweiten Runde schon
einen Gang zurück schalten, zumal ich über diese kurze
Distanz nichts getrunken hatte.“
Auch der Siegerin bei den Damen, Lokalmatadorin Rebecca
Kress vom Skiclub Flieden, machte die gnadenlose Hitze
schwer zu schaffen: „Ich bin froh, dass ich so früh
gestartet bin. Ich musste die ganze Zeit an die Athleten
denken, die nachher in der Mittagshitze auf die Strecke
müssen.“ Mit ihrem Rennen war Kress hochzufrieden: „Über
diese kurze Distanz musste ich durchgehend Gas geben.
Das ist mir, denke ich, gut gelungen", freute sich die
Siegerin.
In der
Mannschaftswertung setzte sich der SC Neuenstein mit dem
morgendlichen Rhön-Super-Cup-Sieger Markus Kessler vor
Monte Kali Neuhof durch, auf der Kurzdistanz siegte
Jan-Philip Glania von den Wasserfreunden Fulda.

Die Mannschaft von Monte
Kali Neuhof (von links; Daniel Weber, Armin Fischer,
Peter Weber) belegte In der Teamwertung des
Königreichtriathlons in Flieden den zweiten Platz.
Foto: Ottmar Schleich
|